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 Die Legend der Schwarzen Festung

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BeitragThema: Die Legend der Schwarzen Festung   So Nov 04, 2007 11:39 pm

Das wird eine Geschichte über Vampire doch zuerst muss ich mal klarstellen wie ich mir Vampire vorstelle:

Vampire sind reinliche Wesen, sie besitzen sehrwohl eine Seele und haben auch Gefühle, sie sind Dämonischer abstammung und doch nicht böse. Sie haben ca 3 cm lange Eckzähne und sehr blutrünstig nach Dämonenblut (nicht Menschenblut) sie werden von ihren Vorvätern den Dämonen der Finsternis gejagt, da sie sich gegen ihr Vorväter stellen. Vampire sind sowohl gute Krieger im Umgang mit Schwertern und Dolchen als auch gute Magier der Nekromantie, Dunklen Magie und auch der Lichtmagie. Im Grunde genommen sind Vampire ähnlich wie Menschen, wenn man sich die Magie und die langen Zähne wegdenken würde. Wenn man das weiß ist die Geschichte verständlich, sie wird wahrscheinlich morgen Nachmittag online gesellt.
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BeitragThema: Re: Die Legend der Schwarzen Festung   Mo Nov 05, 2007 5:05 pm

Die Legende der Schwarzen Festung


Prolog


Sie streiften durch die Lande, waren wie Schatten, schnell und unsichtbar, und doch wurden sie verfolgt, ihre eigenen Vorväter jagten sie, sie haben sich gegen ihre Vorväter verschworen, indem sie die Lehre des Lichts in sich aufgenommen hatten. Sie mussten nun ewig in der Angst leben, dass sie von ihren Vorvätern den Guhlen in eine Welt ohne Wiederkehr, ohne Tag und ohne Nacht und ohne Zeit verbannt werden. Jeder von ihnen fürchtete sich vor dieser Welt, allein der Gedanke daran ließ viele von ihnen vor Angst erstarren. Sie verabscheuen Hass und sind wahrlich gute Kreaturen, doch sie werden niemals frei sein wenn sie sich nicht zusammenrotten und eine Allianz gegen die Dämonen und die Mächte der Finsternis bilden.



Die Nachricht


Raladirs kam erschöpft von der Jagd wieder. Er machte eine deprimierte Miene und schlenderte langsam ins Lager des Clans. Die anderen Jäger folgtem ihn, auch sie sahen nicht glücklich aus, obwohl der letzte von ihnen einige Wildschweine hinter sich herzog. Die anderen Vampire standen am Wegrand und beobachteten die Jäger. Viele versuchten ihnen unauffällig zu folgen, doch sie merkten es trotzdem und machten immer noch eine deprimierte Mine. Sie blieben vor der Hütte des Clanführers stehen, sein Name war Narudok, und Raladir ging hinein. Die Vampire die vorher noch versuchten unauffällig zu bleiben rannten nun alle schnell zum Fenster der Hütte. Raladir begann von seinem Erlebnis zu erzählen:“ Wir waren gerade hinter einem Reh hinterher gejagt. Es sprang auf einen Hügel nahe der großen Felswand im Süden. Wir schlichen ihm hinterher, doch nach dem Anblick der sich uns bot war uns das Reh egal. Wir konnten sehen wie das Dorf Vila Luna vollkommen zerstört war und eine große, schwarze Rauchwolke darüber empor stieg. Die Guhle haben es zerstört.“ Narudok begann ihn mit einem Blick der sowohl Trauer als auch Wut zeigte anzugucken und sagte:“ Nein das darf nicht sein. Soweit nach Norden haben sich die Guhle noch nie getraut. Sie wissen doch, dass hier die Nordmänner mit ihren geweihten Äxten durch die Lande streifen. Warum nur? Warum?“, seine stimme wurden leiser. Er blickte zum Boden und fuhr fort, “Sie dürfen nicht auch noch unser Lager zerstören. Es kann sein, dass wir die letzten überlebenden sind.“ Er stand von seinem mit Gold verziertem Stuhl auf und trat zum Eingang der Hütte. „Brüder und Schwestern, wir müssen jetzt stark sein. Es kann sein dass wir die letzten unserer Art sind. Es wird nicht mehr lange dauern, dann werden auch wir dran sein von den Guhlen angegriffen zu werden. Wir haben ihnen nichts entgegenzusetzen. Wir müssen fliehen.“ Er redete mit unsicherer und trauriger Stimme, aber Vila Luna war zerstört, dass letzte Dorf im Norden wurde von den Guhlen zerstört. Narudok redete weiter:“ Wir haben nun zwei Optionen, die erste wäre, dass wir auf die alten Schriften vertrauen und den letzten Zufluchtsort der Vampire aufsuchen, die Schwarze Festung. Die zweite Option wäre es nach Nordstadt zu wandern und den Nordmännern ein Bündnis vorzuschlagen. Wir werden darüber abstimmen aber zuerst einmal: Hat noch jemand anders einen Vorschlag?“ Auf dem Platz war es ruhig. Dann gingen alle vom Platz nur Raladir und die anderen Jäger blieben stehen. Raladir stellte sich vor die Gruppe und schrie:“ Jäger…“, die Jäger stellten sich gerade hin und hielten ihren Bogen senkrecht in der rechten Hand,“ Reihen…“,die Jäger stellten sich in zwei versetzten Reihen auf,“ Zu den Hütten weggetreten!“ Die Jäger senkten den Bogen und gingen jeder zu einer anderen Hütte. Auch Raladir ging zu seiner Hütte, wo seine Frau Saphira schon auf ihn wartete. „Und, wie war die Jagd?“ Er antwortete ihr nicht. „Hey ich hab dich was gefragt.“ „Du musst jetzt stark sein.“ „Warum?“ Sie haben jetzt auch Vila Luna zerstört.“ Saphira ließ sich auf einen Stuhl fallen und hielt sich die Hand an die Stirn.“ Hat irgendwer überlebt?“ „Nein wie bei jedem Angriff der Guhle, sie töten ausnahmslos jeden. Die wenigen die es geschafft haben zu entfliehen werden sicherlich verbannt worden sein.“ Sie blickte ihn mit wässrigen Augen an und wischte sich eine Träne aus dem Gesicht. Raladir erklärte ihr mit ruhiger Stimme:„ Heute noch soll abgestimmt werden, ob wir die Schwarze Festung suchen werden oder ein Bündnis mit den Nordmännern eingehen.“ Sie guckte ihn erstaunt an, und sagte:“ Aber das ist doch bloß eine Sage die Geschichte der schwarzen Festung, können wir uns wirklich auf so ein Hirngespinst eines geistig verwirrten alten verlassen?“ „Ich weiß es doch auch nicht, unsere letzte Hoffnung steckt in dieser Festung. Aber wenn es sie gibt, muss sie weiter im Norden liegen als Nordstadt. Sonst wäre sie längst entdeckt worden. Außerdem können wir den Nordmännern nicht trauen. Du weißt so gut wie ich, dass sie uns für Dämonen halten und uns auslöschen wollen. Ich finde wir sollten es versuchen und nicht tatenlos da sitzen.
Als die Sonne ihren höchsten Punkt erreicht hatte, trafen sich die Vampire in der Mitte des Lagers, vor der Hütte von Narudok. Er forderte die Vampire auf:“ Wer dafür ist ein Bündnis mit den Nordmännern einzugehen, der hebe bitte jetzt die Hand. Eine Vielzahl der Vampire hob die Hand. Narudok erklärte:“ Das ist die Mehrheit. Also werden wir noch heute Abend nach Nordstadt aufbrechen. Alle gingen zurück in die Hütten und packten ihre Sachen. Auch Raladir und Saphira packten einige Sachen in einen Beutel und schnallten sich danach ihre Rüstungen an. Raladirs Rüstung war ein tief schwarzer Plattenpanzer mit roten Platten an den Schultern und auf der Brust. Saphira trug ebenfalls einen Plattenpanzer, jedoch aus Silber und wie der von Raladir war auch dieser mit einigen roten Saphirplatten auf Schultern und der Brust ausgestattet. Beide Plattenpanzer waren mit magischen Runen ausgestattet und strahlten eine nur für Vampire spürbare Energie aus. Saphira schnallte sich ein Sichelschwert um die Hüfte und einen Bogen mit Köcher auf den Rücken. Auch Raladir schnallte sich ein Langschwert um die Hüfte und auf den Rücken zwei leicht gebogene, Runenverzierte Schwerter, auf den Rücken, so das sie sich auf dem Rücken wie ein X kreuzten. Als die Sonne dann tief am Himmel stand, versammelten sich alle aus dem Lager auf dem Platz vor Narudoks Hütte. Man konnte erkennen, dass Raladir und Saphira zur Königsfamilie des ehemaligen roten Reichs gehörten. Alle anderen trugen leichte Metallpanzer oder Panzer aus rotem Leder. Nur nicht Narudok, er trug eine Silberne Rüstung, die einst einem Paladin gehörte, sie hatte riesige Schulterplatten und eine massive Brustplatte. Die Armschienen seiner Rüstung mussten bald so schwer sein wie der Brustpanzer der Rüstung von Saphira. Jeder der Vampire wurde zusätzlich mit einem Dolch ausgestattet, der einen weißen Stein im Knauf trug. Raladir steckte seinen in eine Scheide, die er hinten in seinem Waffengürtel hatte. Saphira trug ihren Dolch in einer Metallscheide am rechten Oberschenkel. Dann stellten sie sich in einer Art Blockformation auf. Narudok schritt voran dich hinter ihm liefen Raladir und Saphira und hinter diesen dann die anderen Vampire.
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BeitragThema: Re: Die Legend der Schwarzen Festung   Mo Nov 05, 2007 9:15 pm

Alles Verloren!!


Kaum waren sie am Ende des Lagers angekommen, hob sich ein Schatten von einer der Hütten ab und sprang auf einen der Vampire. Er packte den Vampir am Kopf und drehte am Kopf des Vampirs, so heftig, dass er abriss. Einer der anderen Vampire schrie:“ GUHL!!“ sofort brach Panik aus und die Vampire zogen ihre Waffen. Plötzlich erschienen von überall auch aus dem Boden diese schwarzen Schattengestalten. Die Guhle waren schnell wie ein Pfeil, es war sehr schwer einen zu erwischen. Ein Vampir nach dem anderen wurde getötet. Raladir stand Rücken an Rücken mit Saphira. Es dauerte nicht lange, da hatten die Guhle alle anderen Vampire bis auf diese beiden ausgelöscht. Doch dann hörten die Guhle auf durch die Gegend zu flitzen und blieben ruckartig in einem Kreis um Raladir und Saphira stehen. Ein Schauer lief den beiden über den Rücken. Die Guhle kamen ihnen immer näher. Raladir dachte, dass er einem Guhl noch nie so nahe gestanden hat. Ein Guhl sprang in seine Richtung, doch er machte eine blitzschnelle Handbewegung und schlug den Guhl entzwei, dieser löste sich sofort in einer schwarzen Rauchwolke auf. Raladir wusste, dass es nun soweit war, die Rasse der Vampire würde in wenigen Minuten ausgestorben sein. Auch Saphira dachte daran, dass es nun bald zu Ende ist. Doch dann steckte Raladir seine Schwerter zurück in die Scheiden und zog sein Langschwert, sofort sprang wieder ein Guhl auf ihn los, auch diesem konnte er noch im letzten Moment den Kopf abschlagen. Er sagte zu Saphira:“ Nicht bewegen, sonst greifen sie dich an“ er hob die Klinge vorsichtig vor seine Brust und schloss die Augen. Er konzentrierte sich vollkommen auf den Zauber den wirken wollte. Er wusste, dass dieser Zauber viel Energie kostet und er sich damit selbst zerreißen könnte, aber das war es wert. Er begann die Arme weit zu öffnen und schwebte nun ein wenig empor. Raladirs Körper begann zu glühen, eine ungeheure Energie durchfloss ihn und die Guhle wichen langsam zurück. Auch Saphira, die seine Ungeheuren Kräfte nie zu Gesicht bekommen hatte, wunderte sich über diesen Zauber. Dann plötzlich ließ Raladir eine weißglühende Energiewelle frei, Saphira spürte wie sie von wärme durchflossen wurde, als die Energiewelle auf sie traf. Die Guhle verpufften alle zu schwarzen Rauchwolken und Raladirs Körper hörte auf zu glühen und er sank langsam zu Boden. Saphira kniete sofort vor ihm. Sie sah ihn an und hatte Tränen in den Augen. Sie dachte ihr geliebter sei gestorben um sie zu retten. Dann hob Raladir einen Arm und wischte ihr die Tränen aus dem Gesicht. Auf Saphiras Mund setzte sich ein lächeln ab und sie schloss Raladir in ihre Arme. “Ich dachte…“, wimmerte sie ihm leise ins Ohr. „Sei froh, dass es nicht so ist“, stammelte er leise und setzte ein lächeln auf. Raladir richtete sich mit großer Mühe auf und konnte kaum stehen. Saphira griff ihm unter die Arme und stützte ihn. „Wir müssen hier Weg“, sagte Raladir. „Wohin? Nach Nordstadt? “, fragte Saphira ihn. „ Nein. Da werden sie uns als nächstes suchen. Wir gehen in den Wald des schwarzen Schnees.“ Zusammen gingen sie los, Saphira stützte Raladir noch immer, er konnte kaum laufen, aber sie beide wussten:“ Wenn wir hier warten, werden sie uns kriegen.“ Es bestand keine große Hoffnung mehr für die beiden, das einzige was sie jetzt noch retten könnte wäre wenn die Schwarze Festung schon von anderen Vampiren gefunden worden wäre und sie bei ihnen willkommen sind. Sie stampften nun nebeneinander her durch den Wald. Raladir war mittlerweile wieder in der Lage selbst zu laufen und hatte immer eine Hand an seinem Schwertknauf. Saphira war bereit jeden Moment ihren Bogen und einen Pfeil aus dem Köcher zu ziehen. Als sie das Ende des Waldes erreicht hatten, bot sich ihnen plötzlich ein Anblick, den sonst noch kein Vampir zu Gesicht bekommen hatte. Eine Teufelsspalte hatte sich hier geöffnet. Eine große Spalt, die in die Erde gerissen ist. Diese war gut zehn Fuß breit und alle diese Spalten waren so tief, dass sie bis zum Höllentor reichten. Sie waren die Pforte zur Hölle, aus ihr kamen alle Höllendämonen, jedoch nicht die Guhle, diese waren Kreaturen der Finsternis, keine Kreaturen der Hölle. Aber Höllendämonen töten alles was ihren Weg kreuzt. Sie mussten also einen anderen Weg finden, denn zum Springen war es zu weit. Außerdem könnten sie jeden Moment von einem Höllendämon entdeckt werden. Es gab noch einen zweiten Weg, der direkt zum Wald des schwarzen Schnees führte. „Es gibt eine Höhle ganz im Osten des Waldes, sie führt direkt zum Wald des schwarzen Schnees. “, schlug Raladir vor, doch seine Stimme klang unsicher und ängstlich. „Warum hast du Angst vor dieser Höhle, in deiner Stimme ist Unsicherheit zu hören?“ „Die Höhle wird sicherlich voll von rastenden Nordmännern sein.“ Sie sah ihn nur an und zuckte mit den Schultern, danach marschierte sie mit festem Schritt durch den Schnee gen Osten. Raladir folgte ihr mit gezogenem Schwert, denn sie wusste ja nicht wie gefährlich die Nordmänner waren, sie hatte noch nie einen zu Gesicht bekommen. Nordmänner waren stark gebaute und große Krieger. Sie sind geschickt im Umgang mit der Axt und können mit der bloßen Faust die Knochen eines Vampirs zerbersten. Sie waren nur nicht sehr intelligent, sie hatten Ähnlichkeit mit Trollen, doch die Nordmänner waren viel furchtloser und Wendiger. Saphira wusste nicht auf was sie sich einließ. Dann war es auch schon soweit, Raladir und Saphira standen vor dem Eingang der Höhle. Saphir wollte mit erhobenem Schwert hineinstürmen, doch sie wurde von Raladir am Arm gepackt und zurück gehalten. Raladir sah sie an und schüttelte den Kopf:“ Ich geh vor, das ist sicherer.“ „Na gut aber sei vorsichtig“, antwortete Saphira ihm und folgte ihm Vorsichtig in die Höhle.
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BeitragThema: Re: Die Legend der Schwarzen Festung   Do Nov 08, 2007 7:31 pm

Die Höhle


Sie schritten vorsichtig in den Höhleneingang. Raladir kannte die Höhle wie seine eigene Hütte im Dorf. Die Höhle war so verzweigt, dass ein unwissender nie wieder hinausfinden würde. Als Raladir und Saphira schließlich zur Haupthöhle gelangten, sahen sie ein paar der Nordmänner, wie sie an einem Feuer saßen und ihr gebratenes Fleisch aßen und ihr Met tranken. Wenn sie jetzt hindurch rennen würden, würden sie wahrscheinlich zu viel Aufmerksamkeit erregen, aber was blieb ihnen anderes übrig? Raladir sah keine andere Möglichkeit und guckte sich noch einmal um. Er wusste genau, dass es keinen anderen Weg an der Haupthöhle vorbei gab. Also mussten sie kämpfen. Er warnte Saphira noch einmal:“ Unterschätze deine Gegner nicht. Sie sind stärker als du dir es vorstellen kannst. Raladir zog beide Schwerter, die er auf dem Rücken trug. Durch das Geräusch, das die Klinge beim Herausziehen aus der Scheide machte, blickten die Nordmänner in der Höhle sofort zum Gang in dem Raladir und Saphira standen. Sofort zog Saphira ihren Bogen und einen Pfeil. Sie legte den Pfeil blitzschnell auf die Sehne spannte sie und ließ ihn fliegen. Er durchbohrte das Herz einer der Männer. Die anderen griffen sofort nach ihren Äxten und Hämmern und wollten auf Raladir einschlagen. Dieser jedoch entwaffnete die meisten von ihnen mit einem Schwertschlag mit der Schwertkante auf den Arm und führte danach eine Drehbewegung mit seiner Hand aus, wodurch die Krieger ihre Waffen fallenlassen mussten. Ein Krieger, der seinem Angriff ausgewichen war, wollte ihm mit einer Axt den Schädel spalten. Doch Raladir ergriff seine Hände und schlug den Griff der Axt auf sein Knie, wodurch der Stiel der Axt zerbrach. Auch Saphira war nun soweit, dass sie ihr Schwert ziehen musste, da die Nordmänner zu nah kamen um sie mit dem Bogen auf Distanz zu halten. Sie wirbelte mit dem Schwert um sich, als wäre es leicht wie eine Feder. Sie traf immer und immer wieder. Die beiden töteten die Krieger als wären sie gar keine große Bedrohung, doch Raladir wusste, dass sie stärker wurden, je mehr Mann sie waren. Sie kämpften bis nur noch einer von ihnen übrig war. Dieser trug einen langen, grauen Bart, in welchen er mehrere Zöpfe geflochten hatte und hatte volles graues Haar. Er nahm sich einen Speer und ging mit einem riesigen Tempo auf Raladir los. Doch Raladir wich leichtfüßig zur Seite aus und schlug den Speer mit seiner Klinge direkt hinter dem Blatt entzwei. Der Krieger ließ den Speer fallen und ließ sich auf die Knie fallen. „ Tötet mich mein Herr, ich bin es nicht würdig gegen euch zu kämpfen. Ihr seid zu stark für mich.“ Er sah Raladir tief in die Augen. Dieser jedoch steckte nur seine Schwerter in die Scheiden, wandte ihm den Rücken zu und sagte:“ Ich töte keine mich anflehenden Krieger. Steh auf und verschwinde solange du noch kannst.“ „Mein Herr, Ihr seid so mächtig. Bitte lasst mich mit euch reisen.“ Raladir sah den Krieger an. Er war wirklich gut gebaut. Er war einen Kopf größer als Raladir und hatte Kraft wie ein Bär. Raladir sah Saphir an. Diese beguckte den Krieger auch eine Zeit lang und nickte dann schließlich. „ Na gut. Aber ich warne dich eine falsche Bewegung und ich beiß dir höchstpersönlich den Kopf ab.“ „Oh danke mein Herr ich bin euch von ganzem Herzen dankbar. Mein Name ist Wulfbart.“ „Ich bin Raladir“, er deutete mit der Hand auf Saphira, “ und das ist meine Frau Saphira. Komm mit wir müssen zum Wald des Schwarzen Schnees.“ Plötzlich kam ein lautes brüllen aus dem Gang, aus dem Raladir und Saphira gekommen sind. Dann kam ihnen plötzlich eine Flamme entgegen und eine rotglühende Gestalt erschien. Ein Dämon musste Raladir und Saphira aus der Höllenspalte gefolgt sein.
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BeitragThema: Re: Die Legend der Schwarzen Festung   Fr Nov 16, 2007 10:18 pm

Neue Hoffnung


Raladir wollte soeben nach seinem Schwert greifen, da flog ein Gegenstand an seinem Gesicht vorbei. Es war ein magischer Talisman, er heftete sich auf die Brust des Dämons.
Aus dem Dämon drang eine graue Rauchwolke, an der Stelle, an der der Talisman heftete. Der Dämon stieß ein lautes Brüllen aus und löste sich langsam zu einer Rauchwolke auf, die sich dann in der Höhle verteilte. Raladir war erstaunt und blickte sich um. Hinter ihm stand eine Gestalt, die das Aussehen einer großen Echse hatte, doch sie stand auf zwei Beinen wie ein Mensch und trug sowohl einen Säbel als auch einen Plattenpanzer. Sein Gesicht war zum Teil von einem Verband verdeckt. Er sprach:“ Folgt mir.“ Raladir blickte ihn misstrauisch:“ Woher sollen wir wissen ob wir dir vertrauen können?“ „Ich bin mir sicher ihr sucht nach einer Festung, um genau zu sein einer legendären Festung“ In der Stimme des Echsenmenschen war kein bisschen Feindseligkeit. „Woher weißt du von der Festung?“ „Sie ist die Festung meines Volkes, und ihr werdet sie nie finden, weil ihr nicht an den richtigen Orten suchen werdet. Sie liegt versteckt, sicher vor jedem Guhl.“ „Raladir sah wieder Hoffnung, er sah dem Echsenmenschen tief in die Augen und sagte:“ Wir folgen dir.“ Raladir zeigte Saphira und Wulfbart mit einer kopfnickenden Geste dem Echsenmenschen zu folgen. Die vier Krieger nahmen den Weg aus der Höhle raus, der Raladir bereits bekannt war. Vor der Höhle sagte der Echsenmensch dann:“ Die Festung ist ganz in der Nähe, ihr könnt sie bloß nicht sehen.“ „Wo ist sie“, wollte Raladir dringend wissen. „Sie ist über uns“, sagte der Echsenmensch gelassen und blickte gen Himmel. Raladir sah verzweifelt dem Blick des Echsenmenschen nach. “Und wie gelangen wir dort hin?“ „Mit den Flugtieren der Auserwählten.“ Raladir überlegte, doch von Flugtieren hatte er noch nie etwas gehört, doch er hatte die Legende bisher nie ganz erfahren, Sie erzählt von zwei dunklen Geschöpfen und ihren vier Gefährten, die die Schwarze Festung finden werden, doch in dem Teil den er kannte war nie die Rede von Flugtieren. Der Echsenmensch sah ihn verwundert an. “Ihr sollt die Auserwählten sein? Warum wisst ihr nichts von der Legende?“ Auch Saphira hatte nie etwas von Flugtieren gehört. Sie wusste zwar, dass es welche gibt, doch sie hatte nie etwas von legendären Flugtieren gehört. Der Echsenkrieger betrachtete die Oberarme der drei Krieger, Sie hatten alle das Mal des schwarzen Drachen, also mussten sie die auserwählten sein. „Wir müssen zuerst die letzten beiden Gefährten aufsuchen, dann werden sich uns die Flugtiere offenbaren und uns zu den legendären Waffen und Rüstungen führen.“ Jetzt kannte Raladir auch den Rest der Legende und war voller neuer Hoffnung, das Leiden der Vampire zu beenden.

Das Mal des schwarzen Drachen:
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